Hitliste für ein schöneres Quedlinburg

Hier besteht dringender Handlungsbedarf!

Quedlinburg ist eine lebenswerte Stadt. Sie verfügt über einzigartige Möglichkeiten für eine erfolgreiche Zukunft für Bewohner und Besucher.
Aber es gibt Dinge und Entwicklungen in Quedlinburg, die inakzeptabel und besorniserregend sind und unser gemeinsames Handeln erfordern. Weiterlesen

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Das Bürgerforum begrüßt den Vorschlag der Stadtverwaltung, ein Gesamtkonzept für den Radverkehr in Quedlinburg zu erstellen

Wie im MZ-Beitrag von Petra Korn vom 19.Juni 2018 – Schilderfreie Innenstadt? – beschrieben, hat die Stadtverwaltung dem Bauausschuss vorgeschlagen, ein Gesamtkonzept mit dem Ziel, Quedlinburg zu einer fahrradfreundlichen Stadt zu entwickeln, zu erstellen. Hintergrund dafür waren ein entsprechender Antrag der Fraktion Grüne/QfW sowie das bereits mehrfach vom Bürgerforum formulierte Anliegen, die Quedlinburger Innenstadt schilderfrei zu gestalten. Letzteres bedeutet, dass alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt wären und letztendlich gegenseitige Rücksichtnahme das Verkehrsgeschehen bestimmen würde (Parapraph 1 der StVO).

Wir, das Bürgeforum Quedlinburg e.V., begrüßen dieses Vorgehen ausdrücklich und bieten unsere aktive Unterstützung an. Weiterlesen

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Was nun? – die Zweite

Viele wissen, dass ich gerade dabei bin, in Quedlinburg einen Businessclub zu initiieren. Dass das alles andere, als eine hochtrabende elitäre „Veranstaltung“ werden soll, wird man gleich sehen und inhaltlich Näheres auch auf der Website www.oldno.de unter der Rubrik „OldNo-Club“ finden. Es geht vielmehr darum, für die Stadt eine Plattform zu finden, mit der eine Reihe von Problemen, die allenthalben beklagt werden, von der Wurzel her angegangen werden können. Weiterlesen

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Kommentar zur Kreisbibliothek in Quedlinburg / Carl Ritter Haus

Nachdem nun schon 2015 die Quedlinburger Bibliothek in eine GmbH der Volkshochschule überführt worden ist, und so eine sozial- kulturelle Einrichtung den Status eines „Geschäfts“ errungen hat (wie so vieles heutzutage) und auch nicht mehr selbstständig arbeitet, nachden Stück für Stück die Öffnungszeiten auf ein kaum mehr zu begreifendes Minimum reduziert worden sind, so ist jetzt sogar der existenzielle Fortbestand überhaupt gefährdet. Weiterlesen

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Quedlinburg in ZDF-Deutschlandstudie nur auf Platz 242 von 401 Kreisen und Städten

Bezüglich der Frage „Wo lebt es sich am besten?„, die das ZDF in einer groß angelegten Studie untersucht hat, liegt Quedlinburg nur auf Rang 242 von 401. Woran liegt das? Normalerweise belegt Quedlinburg oft Spitzenplätze. Wenn man genauer hinschaut, dann erkennt man, dass hier nicht die Sicht von außen, also von Gästen der Stadt, sondern die Situation der Bevölkerung Gegenstand der Betrachtung ist. Insofern sind die Detailergebnisse der Studie für die Politiker und Verwalter von Quedlinburg eine äußerst hilfreiche Grundlage, um künftige Handlungsfelder zu erkennen. Weiterlesen

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Wir fordern die politischen Entscheidungsträger in Quedlinburg auf, bei den geplanten Umbaumaßnahmen am Schloss auf jegliche Verglasung des äußeren Erscheinungsbildes zu verzichten.

Wie in der online-Ausgabe der MZ am 11.05.2018 berichtet wird, haben sich nun offensichtlich nach jahrelangem Ringen Stadt und Kirche zusammengerauft, um ein gemeinsames Konzept für die künftige Präsentation von Domschatz und Schlossmuseum zu erstellen. Ein sicherlich grundsätzlich sinnvoller nächster Schritt nach dem so genannten Kombi-Ticket. 

Jahrelang wurde überwiegend hinter verschlossenen Türen in einer Arbeitsgruppe beraten – oder sollten wir lieber sagen: Gestritten. Nur durch massives Einfordern durch die damaligen  Stadträte Wolfgang Döcke und Christian Amling, „durften“ gewählte Vertreter an den Sitzungen teilnehmen. Die Fronten waren lange verhärtet. Streit über Eigentumsverhältnisse sowie Einnahmen dominierten das Geschehen. Erst nach personellen Wechseln auf Seiten der Kirche scheint es nun ein gemeinsames Ziel zu geben: Statt bisher rund 50 Tausend künftig 150 Tausend zahlende Besucher. Weiterlesen

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Gefährdet die Stadtverwaltung durch zu laxen Umgang mit einem Beschluss des Stadtrates das eigene Projekt eines Freizeitbades für Quedlinburg?

Die CDU scheint die zu erwartenden finanziellen Risiken beim Betrieb des geplanten Freizeitbades in der Lindenstraße unter den Teppich kehren zu wollen – und gefährdet damit möglicherweise auch viele andere sogenannte „freiwilligen Aufgaben“ aus den Bereichen Kultur, Sport und Vereinsleben in Quedlinburg.

Am 15. Februar 2018 fasste der Stadtrat Quedlinburg den Beschluss FA-StRQ/001/18 – nachzulesen im Ratsinformationssystem auf der Webseite der Stadt Quedlinburg. Darin heißt es:

  1. Der Stadtrat beauftragt die Verwaltung der Stadt Quedlinburg mit der Suche nach Investoren für ein Projekt „Freizeit-, Sport- und Erholungsareal Lindenstraße“, um das Vorhaben umzusetzen.
  2. Der Stadtrat wird regelmäßig in seinen Sitzungen über den Fortgang der Investorensuche informiert.

Normalerweise dauert die Umsetzung von Beschlüssen mal Monate, manchmal Jahre. Und wenn lange niemand mehr nachfragt, dann kann so ein Beschluss auch schon mal vergessen werden …

In welchem Tempo die Stadtverwaltung nun den oben genannten Beschluss umgesetzt zu haben glaubt, wie OB Ruch laut MZ im Hauptausschuss ausführte, ist rekordverdächtig! Man könnte fast gratulieren …

… wenn wir nicht feststellen müssten, dass es gar keine Suche nach Investoren gegeben hat. Weiterlesen

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Nachhaltige Arbeitsplätze ja – und nun? (Plädoyer für ungewöhnliche Geschäfte in der Stadt)

0,5%,

so groß war 2017 das Risiko, in Deutschland als Selbständiger zu scheitern. Nachzulesen für jedermann im Statistischen Jahrbuch, indem man die Anzahl der Unternehmen mit den Insolvenzanmeldungen vergleicht. Und zieht man davon noch die ab, die aus Alters-, Gesundheitsgründen und wegen eigener Dummheit aufgeben mussten, erhöht sich die eigentliche Erfolgswahrscheinlichkeit wohl noch auf 99,7 % und mehr. (Die „Renner“ für Letzteres aus meinen 43 Berufsjahren als Wirtschaftsanwalt: Neben dem 70.000 €-Auto auf „Pump“ ohne(!) Einnahmenaussichten die Meinung „Was ich in der Kasse habe, kann ich verjubeln.“ Oft habe ich nicht glauben können, was mir da erzählt wurde.) Weiterlesen

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Mehr Realismus bitte!

(Wider die Vorstellung, ein Industriegebiet wäre ein „Lockvogel“)

Gerade nach 15 Jahren wieder in meine Wahlheimat Quedlinburg zurückgekommen, traue ich meinen Augen nicht, wenn ich von der Diskussion zum Industriegebiet Quarmbeck lese. Als Wirtschaftsanwalt habe ich seit Jahrzehnten regelmäßig mit großen und kleinen Investoren zu tun. Ich kenne nicht einen einzigen, der sich nur deshalb zu einem Standort entschieden hätte, weil dort ein Industriegebiet ausgewiesen war. Investoren reisen auch nicht herum, um sich irgendwo anlocken zu lassen. Nicht nur in Deutschland haben sich Städte und Gemeinden angesichts ihrer nach 20 Jahren immer noch nicht ausgelasteten Gewerbegebiete längst von dieser unrealistischen Vorstellung verabschiedet. Aber bei uns hält sie sich anscheinend immer noch hartnäckig. Ich könnte das ja nachvollziehen, wenn bei der Wirtschaftsförderung die Investoren Schlange stünden, nur um einen Standort zwischen Groß Orden und der unteren Süderstadt zu bekommen. Da dem nicht so ist, frage ich mich, woher die Befürworter einer weiteren Fläche 3 km weiter draußen in der Feldflur ihren Optimismus nehmen. Weiterlesen

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Warum Steuergelder verschwenden und den Welterbetitel riskieren, wenn schon in Aschersleben Industrieflächen leer bleiben?

Wie am 31.01.2018 in der MZ zu lesen ist, verläuft auch im nahen Aschersleben die Ansiedlung von Industrie eher schleppend. Wer mit offenen Augen durch die Welt geht, den wundert das nicht. Es gibt einfach keinen Grund mehr, warum neue Industrie auf der grünen Wiese entstehen sollte. Die Märkte sind mehr als gesättigt, und freie qualifizierte Arbeitskräfte gibt es auch nicht mehr.

Deshalb kann man im obigen MZ-Artikel auch nachlesen, woher in Aschersleben die Steuereinnahmen wirklich kommen: „Dazu zählten allerdings nicht die industriell produzierenden Branchen. Was den einen oder anderen vielleicht überrascht ist die Tatsache, dass beispielsweise Apotheken zu den größeren Steuerzahlen in Aschersleben zählen. – Quelle: https://www.mz-web.de/29587592 ©2018“.

Wer hätte das gedacht?!
Also noch einmal unser Aufruf: Konzentrieren wir uns doch in Quedlinburg endlich auf unsere Stärken. Das sind Tourismus, Handel, Dienstleistungsgewerbe, Landwirtschaft, Forschung – und wenn wir mutig sind Zukunftstechnologien, wie z.B. Informationstechnik und vieles mehr.

Verabschieden wir uns doch endlich von den Ammenmärchen der Industriepolitik aus dem vorigen Jahrtausend!

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