Die Diskussion um das Industriegebiet Morgenrot können wir jetzt wahrscheinlich beenden

Nachdem am 6.9.2026 auch in Quedlinburg rund die Hälfte der Wähler von einer rechtsextremen Partei regiert werden möchte, ist zu befürchten, dass sich für das geplante Industriegebiet weder Investoren noch Fachkräfte finden werden.
Siehe hierzu: Tagesschau: Arbeitgeber warnen vor „Klima der Abschottung“

Das „Regierungsprogramm“ der AFD ist eine Rückwärtsrolle in eine Wunschvergangenheit, die es so nie gegeben hat. Die Kampfansage an unsere Mitbürger mit Migrationsgeschichte sowie die Abkehr von dringend notwendigen Transformationen und Innovationen wird mit großer Wahrscheinlichkeit der Industrie den Todesstoß versetzen und das Leben in Sachsen-Anhalt besonders für alle Menschen, die nicht „AFD-deutsch“ sind, so einschränken, dass viele von ihnen wohl das Land verlassen werden.
Die ersten zu erwartenden Folgen: Gaststätten werden aus Personalmangel schließen, der Gesundheits- und Pflegesektor wird in Teilen zusammenbrechen, Bauunternehmen verlieren ihre Mitarbeiter, Lieferdienste verlieren ihr Fahrpersonal usw.
Es sei denn, die vielen AFD-Wähler reißen sich um all die dann nicht mehr besetzten Stellen. Es locken harte Arbeit und teilweise schlechte Bezahlung.

Weil damit, und mit dem angekündigten Angriff auf die kulturelle Vielfalt die Lebensqualität für alle sinken wird, werden Zuzüge nach Sachsen-Anhalt wohl auch versiegen.

Oder: Die Zivilgesellschaft und ein großer Teil der nicht „AFD-deutschen“ Mitbürger können durch ihr anhaltendes Engagement, Fleiß und Durchhaltevermögen nach und nach die Mehrheit der Menschen davon überzeugen, dass unsere Zukunft eben doch in Vielfalt und Kooperation statt Ausgrenzung liegt, und die AFD-Versprechen sich als das herausstellen, was sie sind: Leere, nicht finanzierbare Versprechen, um mit allen Mitteln an die Macht zu kommen.
Wir werden es in den nächsten Monaten erfahren.

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